Frühlingskur leicht gemacht

Auf den warmen Ofenbänken haben wir während der letzten Monate verharrt, uns getröstet mit kohlenhydratreicher Nahrung und das kalte und neblige Grau draussen zu oft gemieden. Frühjahrsmüdigkeit, Arbeitsunlust, Trägheit und manchmal sogar ein paar Pfunde mehr auf der Waage sind die unliebsamen Folgen, welche die Winterszeit bei vielen von uns hinterlässt. Nun ist es an der Zeit, mit einer Frühjahrs- und Entgiftungskur wieder neuen Schwung in unseren Alltag zu bringen.

Die Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit – aber die Folge einer verschlackten Bindegewebsflüssigkeit. Sie ist das wichtigste Medium für die Informationsausbreitung. Hier finden sich nicht nur Lymphbahnen, Nervenenden und jede Menge Abwehrzellen des Immunsystems, hier findet der eigentliche Nährstoff- und Informationsaustausch statt. Sogenannte Proteoglykane filtern in dieser Transitstrecke, zwischen Blutgefässen und Organen (Zellen), alle Stoffe, welche jede Zelle zur Verarbeitung und zum Leben benötigt.

Metaboliten im Bindegewebe

Überschüssige Kohlenhydrate und Eiweisse werden ebenso im Bindegewebe eingelagert, wie Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel. Der laienhafte Begriff «Schlacken» bezeichnet Stoffwechselprodukte und Toxine, die am Ende des Stoffwechsels übrigbleiben und ausgeschieden werden sollten. Dies sind entweder sogenannte Endogene, also von innen anfallende Endprodukte, wie Harnstoff, Harnsäure, Ammoniak, Bilirubin, Cholesterin und Gallensäure. Oder aber die exogenen Schlacken, von aussen aufgenommene Schadstoffe aus Nahrung und Medikamenten, wie Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe oder Schwermetalle. Nicht zu vergessen sind ausserdem die Säuren, welche im Bindegewebe «geparkt» werden, welche den pH-Wert des Blutes zu stark verändern würden.

Diese Ablagerung von Ausscheidungsprodukten im Bindegewebe verhindert den biochemischen Stofftransport und beeinträchtigt die Regulationsfunktion der Bindegewebsflüssigkeit und ihre Entgiftungsfähigkeit für freie Radikale.

Ist die Entgiftungsfähigkeit des Körpers eingeschränkt können im Laufe der Jahre verschiedene hartnäckige und chronisch verlaufende Erkrankungen entstehen. Allergien, rheumatische Beschwerden, körperliche Anfälligkeit, Immunschwäche, Stoffwechselstörungen und allgemeine körperliche und geistige Leistungsminderung, Schmerzen, Ängste bis hin zu Depressionen sind mögliche Folgen der zellulären Überlastung.

Frühzeitig vorbeugen

Erste harmlose Warnzeichen einer Verschlackung sind beispielsweise Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sichtbare Dellen und Fettansammlungen unter der Haut (z.B. Cellulite), Hautunreinheiten, Juckreiz, schlaffe Haut oder brüchige Nägel. Um die Selbstheilungskräfte des Organismus und die Lebensenergie wieder zu aktivieren, ist eine Frühjahrs- oder Reinigungskur ein einfaches Mittel.

Bei der Durchführung einer solchen Kur sollen Stoffwechselprodukte aus dem Bindegewebe gelöst und mittels des Blutes über die vier Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Haut und Darm ausgeschieden werden. Die Entgiftungskapazität der Organe wird mit Hilfe von Kräutertees, Mineralien, Spurenelementen und äusserlichen Anwendungen wie Leberwickel, Massagen oder Wechselduschen angeregt. Eine ausreichende Trinkmenge (Kräutertee, stilles Wasser), Bewegung an der frischen Luft, eine reduzierte Zufuhr von Genussgiften wie Alkohol und Tabak sowie eine möglichst abwechslungsreiche, gemüselastige Ernährung tragen viel zum Erfolg der Entschlackungskur bei. Um eine intensive, entgiftende Wirkung zu erzielen, ist es sinnvoll, eine Kur über 4-6 Wochen durchzuführen. Und seien Sie nicht verwundert, wenn während dieser Zeit Schweiss und Urin anders riechen, die Konsistenz und die Farbe des Stuhls sich plötzlich verändert oder sogar mal eine Hautunreinheit auftritt – alles positive Zeichen der neu erblühten Stoffwechselaktivität!

Unsere Entschlackungstipps:

  • Frühlingsputz Tee: Diese ausgewogene und leckere Teemischung bringt alle Ausscheidungsorgane und unseren Flüssigkeitshaushalt gleichzeitig in Schwung. Trinken Sie mind.  1-2 Liter Tee oder stilles Wasser pro Tag!

 

  • Basen Pulver laktosefrei: Die Leber, eines unserer wichtigsten Reinigungsorgane, braucht für ihre natürliche Entschlackungsfunktion Mineralien! Diese findet sie auch im Basenpulver. Ausserdem werden mit dem laktosefreien Basenpulver überschüssige Säuren im Gewebe neutralisiert und ausgeschieden.

 

  • Mangan plus Kapseln: Wichtige Spurenelemente sorgen dafür, dass unser Stoffwechsel wieder in Schwung kommt und wir während der Entschlackungskur weniger Lust auf Genussmittel oder Heisshunger-Attacken verspüren.

 

  • Leberwickel: Schenken Sie Ihrer Leber neue Energie! Mit diesem einfachen Wickel aus Schafgarbentee unterstützen Sie zudem die natürliche Verdauungsfunktion und lästige Blähungen können gelindert werden. Eine lokale Massage der Lebergegend mit Rosmarin Öl kann einen Leberwickel ersetzen.

 

  • Rosmarin Hydrolat oder Ledum Hydrolat:  Wem das Tee-Trinken weniger zusagt und das stille Wasser allmählich langweilt, dem sei eine Mischung aus 1 EL Hydrolat mit einem Liter Wasser wärmstens ans Herz gelegt. Mehr Infos dazu finden Sie in den entsprechenden Artikeln.

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