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Piment Bio

CHF 9.30

In England wird Piment als "Allspice" bezeichnet, was auf die Vielseitigkeit seiner Geschmacksvariationen hindeutet. Die Pimentbeeren werden vor der Reife grün gepflückt und anschliessend einige Tage schwitzen gelassen (Fermentationsprozess), bevor sie getrocknet werden. Bei der Trocknung verfärben sie sich rotbraun und sind dann trocken, wenn die Samen in den Schalen klappern.

VERWENDUNG

Piment vereint die Aromen von Gewürznelken, Muskatnuss, Pfeffer und Zimt. Diese Vielschichtigkeit macht Piment attraktiv für Süsses und Salziges. Nordeuropa verwendet Piment für Mixed Pickles, Plumpuddings und eingelegten Fisch. Sein Aromaprofil passt aber ebenso gut für Lamm, Kaninchen, Reh, Gänseleber, Sauerbraten oder eine Bouillon. Auch die winterlichen Gemüse wie Sauerkraut und Rotkohl, aber auch Randen, rote Zwiebeln und Tomaten harmonieren bestens mit Piment. Desserts wie Kompott, Lebkuchen, Schokolade, Früchtebrot oder Fruchtwähen erhalten durch Piment noch mehr Pep. Und selbstverständlich darf Piment im Glühwein, Hypokras oder in Chai-Tees nicht fehlen! Piment verleiht Tomatenketchup und der marokkanischen Merguez das entscheidende Aroma.

In den Gewürzpasten Jamaikas, den sogenannten Jerks, ist Piment ein wichtiger Bestandteil. Vor dem Grillieren von Huhn, Fleisch und Fisch wird das Fleisch mit dieser Gewürzpaste eingerieben.

HARMONISCHE GEWÜRZKOMBINATIONEN

Muskatnuss, Pfeffer, Nelke, Süssholz und Zimt. Ebenso Anis, Cardamom grün, Cardamom schwarz, Sternanis, schwarzer Pfeffer, Basilikum, Dill, Fenchel, Koriander, Ingwer, Lorbeer, Minze, Salbei, Orangenschale

BOTANIK

Der Pimentbaum gehört, wie auch die Gewürznelke, zur Pflanzenfamilie der Myrtengewächse. Bei tropischen Temperaturen und Feuchtigkeit gedeiht der immergrüne Baum und wird zwischen 6-13 Meter hoch. Kleine, weisse Blüten zieren den Baum bevor daraus die purpurroten Früchte wachsen. Mit zunehmendem Reifegrad sinkt der Gehalt an ätherischem Öl. Um möglichst viel Aroma erhalten zu können, werden die Früchte unreif geerntet.

GESCHICHTE

Die Heimat des Piments ist ursprünglich Mittelamerika, Mexiko, Jamaika, Kuba und Haiti. Christoph Kolumbus glaubte, einen neuen Pfeffer in Indien entdeckt zu haben und präsentierte ihn zu Hause als "süssen Pfeffer". Die spanische Bezeichnung "pimienta" bedeutet nichts anderes als Pfeffer. Von der Karibik aus kam der Piment dann in grossen Mengen nach England, wo er bis heute als "Allgewürz" - Allspice geschätzt wird.

 

Passt zu

Zu Früchten: pochierten Pflaumen, Äpfel, Birnen oder Rhabarber, Fruchtwähen, Obsalat, Früchtebrot, in Kombination mit Trockenfrüchten.

Fleisch/Fisch: Schweine- oder Wildpasteten, Rindereintopf, Leber, Rindfleisch, Schinken, Wild, eingelegter Hering, Meeresfrüchten, Kaninchen, Lamm, Gänseleber

Getreide: Reis,

Saucen: Tomatensauce, Marinaden, Chutneys,

Gemüse: Sauerkraut, Rotkohl, Randen, Süsskartoffelpüree, rote Zwiebeln, Tomaten

Dessert: Lebkuchen, Milchpudding, Schokolade,
 

Hinweis

Piment steigert das Aroma von Pflaumen, Grapefruit, schwarzen Johannisbeeren und Äpfeln.

Verwendung Eintopf/Suppen, Gemüse, Huhn, Kalb, Rind, Lamm, Schwein, Fisch, Früchte, Dessert

Geschmack

warm würziger Duft, süsslich, herb, muskatnussartig, gewürznelkenähnlicher Geschmack mit dezenter, leicht brennender Schärfe in den Schalen. Weniger aromatisch sind die darin enthaltenen Samen. Das Aroma wird abgerundet durch einen Hauch Zimt, Anis und frisch gemörserten Pfeffer.

Hergestellt in

Herkunft Honduras

Stammpflanze Pimenta dioica

Synonyme Nelkenpfeffer, Allspice, Jamaicapfeffer, Süsser Pfeffer

Lagerung Kühl, dunkel und trocken lagern.

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